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Seit 2011 gilt im Kanton Wallis das Gesetz über die Information der Öffentlichkeit, den Datenschutz und die Archivierung (GIDA), welches das Öffentlichkeitsprinzip verankert. In seinem Geltungsbereich ist das Walliser Gesetz zusammen mit dem Genfer Gesetz schweizweit eine Ausnhame, weil es auch privatrechtliche Organisationen erfasst, bei denen die öffentliche Hand «einen bestimmenden Einfluss innehat.»

Gesetz über die Information der Öffentlichkeit, den Datenschutz und die Archivierung (GIDA) des Kantons Wallis vom 9. Oktober 2008

Verfassungsrang?Das Öffentlichkeitsgesetz geniesst im Kanton Wallis nicht Verfassungsrang.
Gesetz in Kraft seit1. Januar 2011
LinksGesetz
Verordnung
Kantonaler ÖffentlichkeitsbeaufftragterSébastien Fanti
Préposé cantonal à la Protection des données et à la Transparence par intérim
Tel. 027 322 94 49
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Antrag im Kanton Wallis stellen


Blog-Beiträge zum Kanton Wallis

14. Februar 2020Parlamentskommission will keine Gebühren-Hürden mehr
12. Juni 2019«Wir holten wichtige Fakten aus Behörden-Schubladen»
01. März 2019Philippe Boeglin gewinnt den Prix Transparence 2018
02. Januar 2019Das sind die Nominierten für den Prix Transparence 2018
26. Dezember 2018Das Geld des Investors, die Bergbahnen und die Medien

Transparenz-Geschichten aus dem Kanton Wallis

Romain Carrupt, Le Nouvelliste, 12.10.2019

Décryptage d’un alarmant testament

Im  500-seitigen Dossier, das der ehemalige Umweltchef des Kantons Wallis, Joël Rossier, bei seiner Kündigung der Verwaltung übergab, kritisiert dieser die Regierung scharf. Sorgen bereiten Rossier unter anderem die Zunahme der Benzidinbelastung in der Nähe der ehemaligen Deponie Gamsenried (VS). Der zuständige Staatsrat Jacques Melly wollte das Dokument unter Verschluss halten. Erst auf Druck von «Le Temps», «24 Heures», «La Tribune de Genève», RTS, SRF, «Le Nouvelliste», «Canal 9» und «Rhône FM» und auf Intervention des kantonalen Datenschutzbeauftragten Sébastien Fanti hin wurden die Dokumente offengelegt.

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Grégoire Baur, Le Temps, 12.10.2019

Valais: un produit cancérogène dans le Rhône

Im  500-seitigen Dossier, das der ehemalige Umweltchef des Kantons Wallis, Joël Rossier, bei seiner Kündigung der Verwaltung übergab, kritisiert dieser die Regierung scharf. Sorgen bereiten Rossier unter anderem die Zunahme der Benzidinbelastung in der Nähe der ehemaligen Deponie Gamsenried (VS). Der zuständige Staatsrat Jacques Melly wollte das Dokument unter Verschluss halten. Erst auf Druck von «Le Temps», «24 Heures», «La Tribune de Genève», RTS, SRF, «Le Nouvelliste», «Canal 9» und «Rhône FM» und auf Intervention des kantonalen Datenschutzbeauftragten Sébastien Fanti hin wurden die Dokumente offengelegt.

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Mehr Geschichten

Julien Wicky, 24 heures, 12.10.2019

Une substance cancérogène est déversée dans le Rhône en Valais

Im  500-seitigen Dossier, das der ehemalige Umweltchef des Kantons Wallis, Joël Rossier, bei seiner Kündigung der Verwaltung übergab, kritisiert dieser die Regierung scharf. Sorgen bereiten Rossier unter anderem die Zunahme der Benzidinbelastung in der Nähe der ehemaligen Deponie Gamsenried (VS). Der zuständige Staatsrat Jacques Melly wollte das Dokument unter Verschluss halten. Erst auf Druck von «Le Temps», «24 Heures», «La Tribune de Genève», RTS, SRF, «Le Nouvelliste», «Canal 9» und «Rhône FM» und auf Intervention des kantonalen Datenschutzbeauftragten Sébastien Fanti hin wurden die Dokumente offengelegt.

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Roger Brunner, Priska Dellberg, SRF, 11.10.2019

Ex-Umweltchef erhebt schwere Vorwürfe gegen Walliser Regierung

Im  500-seitigen Dossier, das der ehemalige Umweltchef des Kantons Wallis, Joël Rossier, bei seiner Kündigung der Verwaltung übergab, kritisiert dieser die Regierung scharf. Sorgen bereiten Rossier unter anderem die Zunahme der Benzidinbelastung in der Nähe der ehemaligen Deponie Gamsenried (VS). Der zuständige Staatsrat Jacques Melly wollte das Dokument unter Verschluss halten. Erst auf Druck von «Le Temps», «24 Heures», «La Tribune de Genève», RTS, SRF, «Le Nouvelliste», «Canal 9» und «Rhône FM» und auf Intervention des kantonalen Datenschutzbeauftragten Sébastien Fanti hin wurden die Dokumente offengelegt.

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Cédric Jordan, Stéphanie Mérillat, Yvan Illi, RTS, 11.10.2019

L\'ancien chef du Service valaisan de l\'environnement Joël Rossier dénonce des dysfonctionnements ayant mené à sa démission

Im  500-seitigen Dossier, das der ehemalige Umweltchef des Kantons Wallis, Joël Rossier, bei seiner Kündigung der Verwaltung übergab, kritisiert dieser die Regierung scharf. Sorgen bereiten Rossier unter anderem die Zunahme der Benzidinbelastung in der Nähe der ehemaligen Deponie Gamsenried (VS). Der zuständige Staatsrat Jacques Melly wollte das Dokument unter Verschluss halten. Erst auf Druck von «Le Temps», «24 Heures», «La Tribune de Genève», RTS, SRF, «Le Nouvelliste», «Canal 9» und «Rhône FM» und auf Intervention des kantonalen Datenschutzbeauftragten Sébastien Fanti hin wurden die Dokumente offengelegt.

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Thomas Schürch, Rhône FM, 11.10.2019

Le rapport Joël Rossier le révèle : Le canton déverse un produit cancérigène dans le Rhône

Im  500-seitigen Dossier, das der ehemalige Umweltchef des Kantons Wallis, Joël Rossier, bei seiner Kündigung der Verwaltung übergab, kritisiert dieser die Regierung scharf. Sorgen bereiten Rossier unter anderem die Zunahme der Benzidinbelastung in der Nähe der ehemaligen Deponie Gamsenried (VS). Der zuständige Staatsrat Jacques Melly wollte das Dokument unter Verschluss halten. Erst auf Druck von «Le Temps», «24 Heures», «La Tribune de Genève», RTS, SRF, «Le Nouvelliste», «Canal 9» und «Rhône FM» und auf Intervention des kantonalen Datenschutzbeauftragten Sébastien Fanti hin wurden die Dokumente offengelegt.

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Grégoire Baur, Le Temps, 25.04.2019

Vitek a fait passer ses intérêts avant ceux de Crans-Montana

Gestützt auf das Walliser Informationsgesetz haben mehrere Medien, darunter «Le Temps», einen Bericht zur Kapitalerhöhung bei den Bergbahnen von Crans-Montana (CMA) herausverlangt. Die von den beteiligten Gemeinden in Auftrag gegebene Untersuchung zeigt, wie der tschechische Finanzmogul Radovan Vitek und CMA-Präsident Philippe Magistretti die Interessen der Gemeinden vernachlässigt hätten. Die Gemeinden hatten sich gegen die Veröffentlichung gewehrt.

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Pauline Turuban, Yves Terrani, RTS, 25.04.2019

Des rapports secrets sur les remontées mécaniques de Crans-Montana révélés

Gestützt auf das Walliser Informationsgesetz haben mehrere Medien, darunter RTS, einen Bericht zur Kapitalerhöhung bei den Bergbahnen von Crans-Montana (CMA) herausverlangt. Die von den beteiligten Gemeinden in Auftrag gegebene Untersuchung zeigt, wie der tschechische Finanzmogul Radovan Vitek und CMA-Präsident Philippe Magistretti die Interessen der Gemeinden vernachlässigt hätten. Die Gemeinden hatten sich gegen die Veröffentlichung gewehrt.

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Alexandre Beney, Le Nouvelliste, 25.04.2019

Les rapports secrets sur CMA enfin révélés

Gestützt auf das Walliser Informationsgesetz haben mehrere Medien, darunter «Le Nouvelliste», einen Bericht zur Kapitalerhöhung bei den Bergbahnen von Crans-Montana (CMA) herausverlangt. Die von den beteiligten Gemeinden in Auftrag gegebene Untersuchung zeigt, wie der tschechische Finanzmogul Radovan Vitek und CMA-Präsident Philippe Magistretti die Interessen der Gemeinden vernachlässigt hätten. Die Gemeinden hatten sich gegen die Veröffentlichung gewehrt.

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Roland Gamp, Martin Stoll, Sonntagszeitung, 28.10.2018

Lehrer trotz sexueller Übergriffe nicht am Radar

95 Pädagogen stehen auf der schwarzen Liste der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK). Auf ihr landen Lehrerinnen und Lehrer, denen die Unterrichts-Berechtigung meist wegen Sexualdelikten entzogen wurde. Die «Sonntagszeitung» stellte, unterstützt von Öffentlichkeitsgesetz.ch, mehrere Zugangsgesuche. Erstmals macht die EDK die Liste anonymisiert zugänglich. Der Einblick offenbart, dass einige Kantone auch schwere Fälle nicht melden.

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Xavier Lambiel, Le Temps, 24.02.2018

L’histoire secrète des damnés du mercure

Lange weigerte sich die Walliser Kantonsverwaltung, einen Untersuchungsbericht zur Historie der Quecksilberverschmutzung durch das Chemiewerk Lonza offenzulegen. Gerichtlich wurde sie schliesslich dazu gezwungen, und eine Vereinigung von Westschweizer Medien, zu der auch «Le Temps» gehörte, brachten die verschwiegenen Fakten ans Licht. Die Medien zeigten, wie die Behörden das gravierende Umweltproblem lange ignoriert hatten.

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Julien Robyr, Le Nouvelliste, 24.02.2018

Ce mercure que le Valais n’a pas voulu voir

Lange weigerte sich die Walliser Kantonsverwaltung, einen Untersuchungsbericht zur Historie der Quecksilberverschmutzung durch das Chemiewerk Lonza offenzulegen. Gerichtlich wurde sie schliesslich dazu gezwungen, und eine Vereinigung von Westschweizer Medien, zu der auch «Le Nouvelliste» gehörte, brachten die verschwiegenen Fakten ans Licht. Die Medien zeigten, wie die Behörden das gravierende Umweltproblem lange ignoriert hatten.

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David Biner, Julien Robyr, Walliser Bote, 24.02.2018

Kanton wollte Grossgrundkanal schon vor 30 Jahren sanieren

Lange weigerte sich die Walliser Kantonsverwaltung, einen Untersuchungsbericht zur Historie der Quecksilberverschmutzung durch das Chemiewerk Lonza offenzulegen. Gerichtlich wurde sie schliesslich dazu gezwungen, und eine Vereinigung von Westschweizer Medien, zu der auch der« Walliser Bote» gehörte, brachten die verschwiegenen Fakten ans Licht. Die Medien zeigten, wie die Behörden das gravierende Umweltproblem lange ignoriert hatten.

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Marie Giovanola, RTS, 23.02.2018

Lonza et le Valais savaient pour la pollution au mercure depuis 40 ans

Lange weigerte sich die Walliser Kantonsverwaltung, einen Untersuchungsbericht zur Historie der Quecksilberverschmutzung durch das Chemiewerk Lonza offenzulegen. Gerichtlich wurde sie schliesslich dazu gezwungen, und eine Vereinigung von Westschweizer Medien, zu der auch RTS gehörte, brachten die verschwiegenen Fakten ans Licht. Die Medien zeigten, wie die Behörden das gravierende Umweltproblem lange ignoriert hatten.

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Kevin Gertsch, Dimitri Zufferey, Cecilia Mendoza, RTS, 12.09.2017

Jusqu à 275 000 francs par an, ce que gagnent les maires de Suisse romande

Philippe Varon, der Gemeindepräsident von Sion, verdient pro Jahr 274 950 Franken – deutlich mehr als sein Kollege Rémy Pagani, welcher der sechsmal grösseren Stadt Genf vorsteht. Eklatante Lohnunterschiede unter Westschweizer Gemeinden hat RTS in einer Umfrage unter 769 Gemeinden aufgedeckt. Die Journalisten beriefen sich dabei auf die geltenden Öffentlichkeitsgesetze. Die datenjournalistische Aufarbeitung stellt für die Kommunen eine wichtige Diskussionsgrundlage für kommende Lohngespräche dar.

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Michael Venetz, Walliser Bote, 21.02.2015

Chemie im Biotop

Bei einem Lastwagenunfall in Gamsen VS wurde ein nahegelegenes Biotop in Mitleidenschaft gezogen. Die Walliser Umweltbehörden wollten die Ergebnisse ihrer Messungen dem «Walliser Boten» in einer ersten Phase nicht aushändigen. Erst nach mehrmaliger Nachfrage bei den Behörden und einem Anruf beim Walliser Öffentlichkeitsbeauftragten kam die Zeitung zu den Informationen.

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