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Das Öffentlichkeitsprinzip gilt in Basel-Landschaft seit 2013. Das Gesetz ist mit dem baselstädtischen weitgehend identisch. Basel-Landschaft kennt kein formelles Schlichtungsverfahren, doch kann die Aufsichtsstelle Datenschutz vermitteln. Für die Bearbeitung der Gesuche kann ein «angemessener» Beitrag verrechnet werden.

Gesetz über die Information und den Datenschutz (IDG) des Kantons Basel-Landschaft vom 10. Februar 2011

VerfassungsartikelArt. 56 Kantonsverfassung Gesetzestext
Gesetz in Kraft seit1. Januar 2013
LinksGesetz
Verordnung
Kantonale ÖffentlichkeitsbeauftragteKantonale Datenschutzbeauftragte
Ursula Stucki
Rathausstrasse 45
4410 Liestal
Tel. 061 552 64 30
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Antrag im Kanton Basel-Landschaft stellen


Transparenz-Geschichten aus dem Kanton Basel-Landschaft

Sven Ziegler, Sonntagsblick, 19.07.2020

«Die Bevölkerung verliert das Gefühl der Bedrohung»

Steigende Fallzahlen, fehlendes Risikobewusstsein, Schwierigkeiten beim Contact Tracing: Der «Sonntagsblick» hat ­unter Berufung auf das Öffentlichkeitsprinzip die COVID-19-Protokolle der kantonalen Krisenstäbe ein­gefordert. Während Graubünden, Zug und Baselbiet Einsicht in die Pläne zur Bewältigung einer möglichen zweiten Welle gewährten, verweigerten einige Kantone wie Zürich und St. Gallen trotz eines formellen Gesuchs eine Herausgabe.

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Christian Mensch, Schweiz am Sonntag, 22.11.2015

Das Baselbieter Wohlfühlpaket

Die basellandschaftliche Regierung behauptete im Parlament: Zur Umsetzung des mit 50 Millionen Franken dotierten Subventionsprogramms «Energiepaket» sei eine Leistungsvereinbarung mit der Firma IWF AG abgeschlossen worden – einer Tochterfirma der gut vernetzten kantonalen Wirtschaftskammer. Die «Schweiz am Sonntag» verlangte das Papier heraus. Darauf folgte das Eingeständnis: Es gebe gar keine Leistungsvereinbarung.

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Mehr Geschichten

Aline Wanner, Christian Mensch, Schweiz am Sonntag, 24.03.2013

Sorgenkind Bruderholz-Spital

Laut Analysen einer Hamburger Unternehmensberatungsfirma gibt es bei der Bruderholz-Spitalplanung im Kanton Baselland keine «explizite Strategie». «Schweiz am Sonntag» hatte vom Regierungsrat des Kantons Einblick in den Bericht verlangt. Dieser kritisiert auch den zu hoch kalkulierten Bedarf an Operationssälen und eine übertriebene Ausstattung mit Grossgeräten.

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