Basel-Landschaft
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Das Öffentlichkeitsprinzip gilt in Basel-Landschaft seit 2013. Das Gesetz ist mit dem baselstädtischen weitgehend identisch. Basel-Landschaft kennt kein formelles Schlichtungsverfahren, doch kann die Aufsichtsstelle Datenschutz vermitteln. Für die Bearbeitung der Gesuche kann ein «angemessener» Beitrag verrechnet werden.

Gesetz über die Information und den Datenschutz (IDG) des Kantons Basel-Landschaft vom 10. Februar 2011

VerfassungsartikelArt. 56 Kantonsverfassung Gesetzestext
Gesetz in Kraft seit1. Januar 2013
LinksGesetz
Verordnung
Kantonale ÖffentlichkeitsbeauftragteKantonaler Datenschutzbeauftragter
Markus Brönnimann
Kanonengasse 20
4410 Liestal
Tel. 061 552 64 30
E-Mail
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Transparenz-Geschichten aus dem Kanton Basel-Landschaft

Valerie Zeiser, Florian Scheller, Telebasel, 14.10.2025

«Standen sehr unter Druck»: Umfragen zeigen wenig Vertrauen in alte KSBL-Leitung

Bereits vor zwei Jahren forderte Telebasel Einsicht in Umfragen des Kantonsspitals Baselland. Die damalige Führung hat sich geweigert, die Umfrage herauszugeben. Jetzt hat das Baselbieter Kantonsgericht entschieden: Das KSBL muss die Umfragen gestützt auf das Öffentlichkeitsprinzip freigeben. Diese zeigen schwarz auf weiss: Die damalige Geschäftsführung kam bei den Mitarbeitenden nicht gut weg. 2021 haben 1800 Mitarbeitende, welche die Umfrage ausgefüllt haben, wenig Vertrauen in die Geschäftsleitung. Zwei Jahre später sinkt der Wert auf einen Tiefpunkt. Auch mit der Strategie des Spitals und dem Lohn sind die Mitarbeitenden unzufrieden. Aber: Nicht alles ist schlecht. Mit den direkten Vorgesetzten, dem Arbeitsklima untereinander oder der Arbeit selbst sind die Mitarbeitenden durchaus zufrieden.

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Yann Schlegel, bz Basel, 29.06.2024

Die schwierige Suche nach einer bezahlbaren Wohnung

Steigende Wohnkosten setzen Sozialhilfebeziehende unter Druck. Zugangsgesuche mit den Öffentlichkeitsgesetzen in 552 Gemeinden zeigen, welche Kantone das Problem besser im Griff haben – und welche schlechter. In Zusammenarbeit mit dem investigativen Recherche-Team Reflekt wurden in allen Gemeinden in den Kantonen Zürich, Aargau, Solothurn, Basel-Landschaft und Basel-Stadt ein Zugangsgesuch gestützt auf das kantonalen Öffentlichkeitsgesetze gestellt. Die Gemeinden waren aufgefordert, die geltenden Mietzins-Richtlinien der Sozialhilfe offenzulegen. Zudem wurde nach dem Datum der letzten Richtlinien-Anpassung gefragt. Dies stellt die grösste von Medien initiierte Anfrage-Serie dieser Art in der Schweiz dar. Das Projekt entstand im Rahmen des Regionen-Projekts von Öffentlichkeitsgesetz.ch und in Kooperation mit den Redaktionen von «Der Landbote», «Tages-Anzeiger» «Limmattaler Zeitung» «Aargauer Zeitung», «Solothurner Zeitung» und «bz – Zeitung für die Region Basel».

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Sven Ziegler, Sonntagsblick, 19.07.2020

«Die Bevölkerung verliert das Gefühl der Bedrohung»

Steigende Fallzahlen, fehlendes Risikobewusstsein, Schwierigkeiten beim Contact Tracing: Der «Sonntagsblick» hat ­unter Berufung auf das Öffentlichkeitsprinzip die COVID-19-Protokolle der kantonalen Krisenstäbe ein­gefordert. Während Graubünden, Zug und Baselbiet Einsicht in die Pläne zur Bewältigung einer möglichen zweiten Welle gewährten, verweigerten einige Kantone wie Zürich und St. Gallen trotz eines formellen Gesuchs eine Herausgabe.

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Christian Mensch, Schweiz am Sonntag, 22.11.2015

Das Baselbieter Wohlfühlpaket

Die basellandschaftliche Regierung behauptete im Parlament: Zur Umsetzung des mit 50 Millionen Franken dotierten Subventionsprogramms «Energiepaket» sei eine Leistungsvereinbarung mit der Firma IWF AG abgeschlossen worden – einer Tochterfirma der gut vernetzten kantonalen Wirtschaftskammer. Die «Schweiz am Sonntag» verlangte das Papier heraus. Darauf folgte das Eingeständnis: Es gebe gar keine Leistungsvereinbarung.

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Aline Wanner, Christian Mensch, Schweiz am Sonntag, 24.03.2013

Sorgenkind Bruderholz-Spital

Laut Analysen einer Hamburger Unternehmensberatungsfirma gibt es bei der Bruderholz-Spitalplanung im Kanton Baselland keine «explizite Strategie». «Schweiz am Sonntag» hatte vom Regierungsrat des Kantons Einblick in den Bericht verlangt. Dieser kritisiert auch den zu hoch kalkulierten Bedarf an Operationssälen und eine übertriebene Ausstattung mit Grossgeräten.

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