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Im Februar 2008 haben die Schwyzer Stimmberechtigten mit über 70 Prozent Ja-Stimmen das Gesetz über die Öffentlichkeit der Verwaltung und den Datenschutz angenommen. – Für Streitfälle gibt es ein Schlichtungsverfahren. Die Bearbeitung der Gesuche ist grundsätzlich kostenpflichtig. Bereits ein Aufwand von mehr als vier Stunden gilt als «ausserordentlich» und verlangt den Nachweis eines schutzwürdigen Interesses.

Gesetz über die Öffentlichkeit der Verwaltung und den Datenschutz des Kantons Schwyz vom 23. Mai 2007

VerfassungsartikelArt. 45 Abs. 3 Kantonsverfassung Gesetzestext
Gesetz in Kraft seit24. Februar 2008
LinksGesetz
Verordnung
Kantonaler ÖffentlichkeitsbeauftragterBeauftragter für Öffentlichkeit und Datenschutz SZ, OW, NW
Philipp Studer
Gotthardstrasse 21
6414 Oberarth
Tel. 041 859 16 20
Fax 041 859 16 26
E-Mail
Website

Antrag im Kanton Schwyz stellen


Blog-Beiträge zum Kanton Schwyz

14. Februar 2020Parlamentskommission will keine Gebühren-Hürden mehr
02. August 2018«Zugangsrechte können eine Recherche entscheiden»
23. Februar 2018Das «Haus der Kantone» denkt über mehr Transparenz nach
23. Februar 2017St. Galler Medien pochen gemeinsam auf ihre Rechte
02. Juni 2015Kommunen, Kirchen, Ämter: Akteneinsicht in den Kantonen

Transparenz-Geschichten aus dem Kanton Schwyz

Jürg Auf der Maur, Bote der Urschweiz, 07.12.2019

Krebsrisiko ohne akute Gefahr

In elf Schulhäusern und Kindergärten im Kanton Schwyz werden die Radon-Referenzwerte überschritten. Gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz, hat das kantonale Amt für Umweltschutz die Angaben präzisiert und die Standorte der betroffenen Anlagen dem «Bote der Urschweiz» bekannt gegeben. Die Häuser müssen in den nächsten drei bis dreissig Jahren saniert werden. Für Schüler und Lehrpersonen gibt es jedoch Entwarnung. Trotz höherem Krebsrisiko bestehe keine akute Gefahr.

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Mario Stäuble, Tages-Anzeiger, 20.06.2018

Die Schwyzer Regierung wusste über Missstände bei der Polizei Bescheid

Der Logistikchef der Schwyzer Kantonspolizei wird beschuldigt, illegal mit Waffen gehandelt zu haben. Mit Dokumenten, welche der «Tages-Anzeiger» gestützt auf das Schwyzer Öffentlichkeitsgesetz verlangt hat, kann belegt werden, dass die Regierung schon lange, spätestens seit März 2014, von Mängeln im Einkaufswesen wusste. Thematisiert worden war der Vorwurf in einem Halbjahresbericht der Finanzkontrolle, der auch an den Regierungsrat ging.

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