ZurichZurich

En acceptant la nouvelle Constitution cantonale le 27 février 2007, le peuple zurichois a introduit le principe de la transparence. La loi sur l’information et la protection des données (abrégée: IDG) et l’ordonnance qui en découle (abrégée IDV) concrétisent ce principe. Les autorités ont 30 jours pour répondre à une demande d’accès. Dans ce délai, le demandeur doit obtenir l’information souhaitée ou être informé par décision pourquoi on lui a refusé l’accès. L’autorité doit au moins lui signaler pourquoi il faut plus de temps pour trancher et jusqu’à quand le demandeur risque d’attendre pour savoir comment sa demande sera traitée. L’accès à l’information est en principe payant. Si la demande implique un travail plus conséquent, bref si les frais dépassent vraisemblablement 500 francs, le demandeur doit être informé.

Gesetz über die Information und den Datenschutz (IDG) du canton de Zurich du 12 février 2007

Statut constitutionnel?Ja Articles de la loi
Loi en vigueuer depuis1. Oktober 2008
LiensGesetz
Verordnung
Gesetzesko­mmentar
Préposé cantonal de la transparenceKeiner

Die Staatskanzlei unterhält eine Fachstelle. Sie hat keine Entscheidbefugnis. Die entscheidenden Stellen sollten sie aber bei ihren Entscheiden konsultieren.

Koordinationsstelle IDG der Staatskanzlei
Dr. iur. Esther Hefti
Neumühlequai 10
8090 Zürich
Tel. 043 259 20 05
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Contributions au blog canton Zurich

19. octobre 2020«C’est un moyen de pression extrêmement efficace»
02. juillet 2020Conférence intercantonale: exécutif zurichois désavoué
09. avril 2020Les fonds peu éthiques de l'église protestante zurichoise
16. février 2020La commission du National dit non aux émoluments
13. mars 2019Des élues veulent un préposé à la transparence à Zurich

Histoires sur la transparence de ce canton Zurich

Lea Hartmann, Blick, 31.08.2020

Gemeinden haben massives Pestizid-Problem!

Neue Daten zeigen, wie stark das Grundwasser mancherorts mit Pestiziden belastet ist. «Blick» konnte gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz detaillierte Ergebnisse der Grundwassermessungen in verschiedenen Schweizer Gemeinden anfordern. Die Daten sind besorgniserregend: In Fischbach im Kanton Luzern wurde der Grenzwert bei einem Chlorothalonil-Abbauprodukt 2019 um das 17-Fache überschritten. Der Kanton Zürich legte seine Messdaten vorerst nicht offen. 

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Martin Sturzenegger, Tages-Anzeiger, 31.08.2020

Beschimpft, überwacht, herabgewürdigt

Hetze im Netz, exzessive Detektiv-Einsätze: Eine vertrauliche Untersuchung schildert Missstände bei der Betreuung von Sozialhilfebezügern in Dübendorf. In einem externen Untersuchungsbericht, in den der «Tages-Anzeiger» gestützt auf das Zürcher Informationsgesetz Einsicht nehmen konnte, werden gravierende Missstände beschrieben. Auch von zeitnahem Handlungsbedarf ist die Rede.

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Plus d’histoires

Delia Bachmann, Der Landbote, 03.06.2020

Die Stadt mistet Aktien und Co. aus

Die Stadt Winterthur verkauft Aktien und kündigt Mitgliedschaften im grossen Stil. Zum ersten Mal überhaupt veröffentlichte die Stadt Winterthur diesen Frühling einen vollständigen Bericht, in dem sie all ihre Beteiligungen ausweist und begründet. Gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz bat der «Landbote» um Einsicht in die beiden Berichte von 2018 und 2019. Während die Stadt ersteren unter Verschluss hält – es handle sich um eine unvollständige «Arbeitsversion» –, veröffentlichte sie jenen von 2019.

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Fabian Baumgartner, Florian Schoop, NZZ, 28.05.2020

Des Schluckers verhängnisvolle Reise

Die Nachfrage nach Kokain ist in der Schweiz riesig und den Drogenkartell​en ist bei der Versorgung jedes Mittel recht. Bodypacker setzen sich dem Risiko aus, dass geschluckte Fingerlinge im Körper aufplatzen und dadurch hochdosiertes Kokain ins Blut gelangt. So auch im Fall des 50-jährigen Österreichers, der 2015 drei Tage vor dem Fund seiner Leiche in Weiningen vom dominikanischen Ferienort Punta Cana nach Zürich-Kloten geflogen ist.  Er starb an einer tödlichen Überdosis Kokain, wie aus der Einstellungsverfügung der Zürcher Staatsanwaltschaft hervorgeht, in welche die «NZZ» per IDG-Gesuch (Zürcher Gesetz über die Information und den Datenschutz) Einsicht verlangt hat. Im Magen-Darm-Trakt des Mannes befanden sich 91 Fingerlinge – rund 1,2 Kilogramm Kokain. Vier dieser Fingerlinge hatten sich aufgelöst.

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Michael Furger, NZZ am Sonntag, 25.05.2020

Der Trick des Zahnchirurgen

Am Zürcher Universitätsspital (USZ) lässt sich Chefarzt Martin Rücker systematisch allgemein versicherte Patienten in seine Privatpraxis überweisen. Er behandelt sie dort auf eigene Rechnung. Dies zeigen Patientenakten, welche die «NZZ am Sonntag» einsehen konnte.

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Conradin Knabenhans, Zürichsee-Zeitung, 21.04.2020

Wo in Horgen, Wädenswil und Richterswil Tempo 30 geprüft wird

Das Zürcher Informationsgesetz macht es möglich: Die «Zürichsee-Zeitung» hat beim Kanton Einsicht in sogenannte «Grobbeurteilungen» zu Tempo 30 in den Gemeinden Horgen, Wädenswil und Richterswil erhalten. In diesen Beurteilungen wird die Frage beantwortet, ob sich Strassenabschnitte für eine Temporeduktion aus Lärmschutzgründen eignen.

 

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Conradin Knabenhans, Zürichsee-Zeitung, 08.02.2020

Als die Friedensrichterin schwanger wurde, begannen die Probleme

Die Friedensrichterin von Uetikon (ZH) musste plötzlich ihren Posten räumen. Ein Untersuchungsbericht, den die «Zürichsee-Zeitung» gestützt auf das Öffentlichkeitsprinzip erhalten hat, zeigt die Hintergründe der Amtsenthebung: Die Probleme begannen, als die Friedensrichterin schwanger wurde. Ordentliche Stellvertreter wurden nicht informiert bzw. instruiert, Schlichtungsbegehren seien nicht rechtzeitig oder gar nicht an die Hand genommen worden.

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Philipp Lenherr, Der Landbote, 04.01.2020

Die Reformierte Kirche soll genauer hinschauen, wie sie ihr Geld anlegt

Wie investiert die Reformierte Kirche des Kantons Zürich ihr Vermögen von rund 8 Millionen Franken? Mithilfe des kantonalen Öffentlichkeitsgesetzes haben zwei Mitglieder der Synode 2017 die Depotauszüge der Kirche verlangt. Der Kirchenrat lehnte das Zugangsgesuch vehement ab. Schlussendlich gab das Bundesgericht den zwei Bürgern Recht. Das Aktienportfolio zeigt, dass die Landeskirche zum Teil fragwürdige Investitionen machte: Geld wurde beim Bergbaukonzern Rio Tinto, beim Rohstoffhandler Glencore oder Nestlé, das für seinen Umgang mit Wasser scharf kritisiert wird, angelegt.

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Thomas Schlittler, Sonntagsblick, 01.09.2019

Zwei St. Galler Ärzte kassierten je 1,8 Millionen für IV-Gutachten

Les détracteurs de l'actuelle pratique en matière d'expertise de l'AI critiquent que certains médecins élaborent trop souvent des expertises (pour une coquette somme), car cela crée une forme de dépendance malsaine. «Sonntagsblick» a publié un récapitulatif des coûts de l'office AI de Zurich. Obtenu en vertu du principe de transparence, le document montre que deux médecins ont reçu chacun des mandats d'expertise pour plus de 1,8 million de francs.

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Michel Wenzler, Sibylle Saxer, Thalwiler Anzeiger, 05.07.2019

Dahin fliessen die Subventionen

Invoquant la loi sur la transparence, la cellule d’investigation de Tamedia a obtenu les chiffres des subventions directes fédérales de plus de 50 000 agriculteurs. Le Thalwiler-Anzeiger a fait écho de ces chiffres pour la région zurichoise: en moyenne, une exploitation reçoit 52 877 francs dans le canton de Zurich, un peu moins au bord du lac de Zurich.

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Carlos Hanimann, Republik, 19.06.2019

Staatsanwälte arbeiten bei Ermittlungen mit privaten Securitys statt mit der Polizei

Selon le magazine en ligne «Republik», le ministère public zurichois fait recours aux services de l’entreprise de sécurité «Delta Security». La société prend en charge des tâches policières et ses employés sont présents lors d’interrogatoires. Delta Security reçoit des données personnelles non cryptées par mail. Le média a pu consulter les contrats faisant état de plus de 3000 heures d’engagement par an au moyen de la loi zurichoise sur l’information.

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Christof Schneider, SRF Schweiz aktuell, 28.03.2019

Kantonspolizei publiziert Studien über eigene Arbeit nicht

Seit 2012 befragt das Kriminologische Institut der Universität Zürich Opfer von Verkehrsunfällen, Einbruchdiebstählen und Gewaltdelikten. Auftraggeber ist die Kantonspolizei Zürich. Damit will die Polizei herausfinden, wie zufrieden die betroffenen Personen mit ihrer Arbeit sind. Bis heute wurden die Berichte nicht publiziert. Jetzt hat sie SRF mit dem Zürcher Informationsgesetz beschafft und zugänglich gemacht.

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Roland Gamp, Martin Stoll, Sonntagszeitung, 28.10.2018

Lehrer trotz sexueller Übergriffe nicht am Radar

95 Pädagogen stehen auf der schwarzen Liste der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK). Auf ihr landen Lehrerinnen und Lehrer, denen die Unterrichts-Berechtigung meist wegen Sexualdelikten entzogen wurde. Die «Sonntagszeitung» stellte, unterstützt von Öffentlichkeitsgesetz.ch, mehrere Zugangsgesuche. Erstmals macht die EDK die Liste anonymisiert zugänglich. Der Einblick offenbart, dass einige Kantone auch schwere Fälle nicht melden.

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Timo Grossenbacher, Christof Schneider, SRF 10vor10, 18.06.2018

Die grosse Screening-Maschine

Mit einem umstrittenen Computer-Tool prüfen Schweizer Justizbehörden jährlich Tausende Insassen auf ihre Gefährlichkeit. Mit Verweis auf das Öffentlichkeitsprinzip verlangte SRF Data vom Zürcher Amt für Justizvollzug den Algorithmus. Die Dokumente zeigen, dass dieser Ende 2017 angepasst und seitdem nicht überprüft worden ist. Deshalb ist nicht klar, wie zuverlässig der veränderte Algorithmus tatsächlich funktioniert.

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Corsin Zander, Klaudia Meisterhans, Tages-Anzeiger, 24.02.2018

Abrechnung im Stadtrat

Nachdem sich der «Tages-Anzeiger» auf das Zürcher Informationsgesetz (IDG) berufen hatte, gewährte die Zürcher Stadtregierung erstmals Einblick in Spesenabrechnungen. Die Stadträte erhalten zu ihrem Jahreslohn von rund 245 000 Franken Pauschalspesen in der Höhe von 14 400 Franken.

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Christof Schneider, SRF Schweiz aktuell, 04.07.2017

Katastrophale Zustände in Zürcher Tagesklinik

Durchsuchungsberichte der Heilmittelkontrolle des Kantons Zürich dokumentieren massive Mängel in der Zürcher Tagesklinik Bellevue. Die Redaktion «Schweiz aktuell» hat die Dokumente auf der Basis des Öffentlichkeitsgesetzes verlangt und erhalten. Die Berichte zeigen erstmals, wie katastrophal die Zustände in der Klinik waren. Anlass für die Inspektion waren misslungene Operationen eines Schönheitschirurgen, der in der Tagesklinik als Belegarzt arbeitete.

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Fabian Baumgartner, NZZ, 29.06.2017

Der betrügerische Emir

Sandro V., eine zentrale Figur der Winterthurer Islamistenszene, prahlte im Internet mit Sportautos und Luxuskleidung. Privat ist er jedoch auf Sozialhilfe angewiesen. Dies geht aus einem Strafbefehl hervor, in den die NZZ, gestützt auf das Gesetz über Information und Datenschutz (IDG), Einsicht verlangt hat.

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Martin Sturzenegger, Tages-Anzeiger, 19.11.2016

Hilfe gesucht, Diskriminierung erfahren

Das Sozialamt Dübendorf wird beschuldigt, Hilfesuchende bewusst schlecht zu behandeln. Informationen, welche der «Tages-Anzeiger», gestützt auf das Zürcher Informationsgesetz (IDG), beim Bezirksrat Uster herausverlangt hat, zeigen: Immer wieder werden vom Sozialamt widerrechtliche Entscheide gefällt, erst mit Rekursen kommen Sozialhilfebezüger zu ihrem Recht.

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Ivan Städler, Tages-Anzeiger, 10.02.2016

Was die Uni verschweigen wollte

2012 entbrannte eine heftige Kontroverse um die Arbeitsqualität des prominenten SVP-Politikers und Medizinhistorikers Christoph Mörgeli. Der «Tages-Anzeiger» und die Fernsehsendung «Rundschau» hatten im Zuge der Affäre auch einen Expertenbericht zu den medizinhistorischen Dissertationen herausverlangt: Die von Mörgeli betreuten Doktorarbeiten entsprechen laut einem Bericht mehrheitlich nicht wissenschaftlichen Standards.

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Marcel Hänggi, Die Wochenzeitung - WOZ, 28.11.2013

Studieren im Hörsaal Marke UBS

Im Konflikt um die Offenlegung eines Sponsoringvertrags zwischen der UBS Foundation und der Uni Zürich hat die Rekurskommission der Zürcher Hochschulen auf Antrag der «Wochenzeitung» und der «Zeit» für das Öffentlichkeitsprinzip entschieden. Die Universität Zürich wehrte sich heftig dagegen. Der offengelegte Vertrag macht klar, weshalb: Die Bank erhält mit ihrem Markenzeichen versehene Räume und garantierten Einfluss am Volkswirtschaftlichen Institut.

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Patrick Kühnis, Tages-Anzeiger, 16.02.2010

SP-Frau schwänzte am meisten

Wie steht es um die Sitzungsdisziplin der 180 Mitglieder des Zürcher Kantonrats? Eine Privatperson verlangte unter Berufung auf das kantonale Informationsgesetz Zugang zur Präsenzliste. Diese war der Öffentlichkeit bislang vorenthalten worden. Der «Tages-Anzeiger» publizierte in einer Randspalte eine Auswertung der Daten. Das Ergebnis: Am meisten schwänzte im Jahr 2008 eine SP-Frau die Parlamentssitzungen.

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