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Das kantonale Öffentlichkeitsgesetz (KGÖ) ist, nach langem politischem Hin-und-Her, seit 1. November 2016 in Kraft. Es gilt nur auf kantonaler Ebene; die Gemeinden sind vom Geltungsbereich ausgenommen. Damit ist das Öffentlichkeitsgesetz des Kantons Graubünden eine Ausnahme – lediglich Uri nimmt seine Gemeinden ebenfalls aus. In einzelnen Bündner Gemeinden (Klosters, Ems) gibt es politische Initiativen zur Einführung des Öffentlichkeitsprinzips auf Gemeindeebene. Grundsätzlich wird der Zugang zu Dokumenten gebührenfrei gewährt.

Kantonales Öffentlichkeitsgesetz (KGÖ) des Kantons Graubünden vom 19. April 2016

Verfassungsrang?Nein
LinksGesetz
Gesetz in Kraft seit1. November 2016
Kantonaler ÖffentlichkeitsbeauftragterNein

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Contributions au blog canton Grisons

30. septembre 2019Sur les traces d'un poison nommé PCB
01. mars 2019Philippe Boeglin gagne le Prix Transparence 2018
02. janvier 2019Les nominés du Prix Transparence 2018
24. février 2018La Maison des Cantons songe à plus de transparence
02. juin 2015Communes, Eglises, administrations : consultation de dossiers dans les cantons

Histoires sur la transparence de ce canton Grisons

Sven Ziegler, Sonntagsblick, 19.07.2020

«Die Bevölkerung verliert das Gefühl der Bedrohung»

Steigende Fallzahlen, fehlendes Risikobewusstsein, Schwierigkeiten beim Contact Tracing: Der «Sonntagsblick» hat ­unter Berufung auf das Öffentlichkeitsprinzip die COVID-19-Protokolle der kantonalen Krisenstäbe ein­gefordert. Während Graubünden, Zug und Baselbiet Einsicht in die Pläne zur Bewältigung einer möglichen zweiten Welle gewährten, verweigerten einige Kantone wie Zürich und St. Gallen trotz eines formellen Gesuchs eine Herausgabe.

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Stefanie Hablützel, Beobachter, 29.03.2018

PCB: Das Gift, das man vergessen möchte

Wegen einer Panne bei der Sanierung der Staumauer Punt dal Gall in Graubünden entwichen 2016 vermutlich grosse Mengen der Industrie- und Bauchemikalie PCB und landeten in dem Bach Spöl. Wie es zu diesem Vorfall kommen konnte, untersuchte Der Beobachter und verlangte, gestützt auf das Bündner Öffentlichkeitsgesetz, Einblick in die Unterlagen des Kantons. Diese lassen auf ungenügende Kontrollen bei Arbeiten mit dem Bauschadstoff schliessen.

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Plus d’histoires

Béla Zier, Südostschweiz, 01.02.2018

Für den Schnee muss Davos bezahlen

Der neue Vertrag über die Verteilung der WEF (World Economic Forum) -Sicherheitskosten ist unterzeichnet. Die «Südostschweiz» hat gestützt auf das kantonale Öffentlichkeitsgesetz Einsicht in die Aufstellung erhalten. Sollte das Kostendach nicht eingehalten werden können, stellt der Bund gemäss Vereinbarung von 2019 bis 2021 neu gesamthaft maximal 900 000 Franken (zuvor: 750 000) zusätzlich zur Verfügung.

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Stefan Bisculm, Markus Seifert, Südostschweiz, 29.11.2017

Sonderjagdinitiative: Cavigelli sagte den Volksvertretern nicht alles

Als die Bündner Kantonsräte die umstrittene Sonderjagdinitiative für ungültig erklärt hatten, wussten sie nicht, dass das Bundesamt für Umwelt (Bafu) überhaupt keine rechtlichen Bedenken hatte. Davon wusste nur der zuständige Regierungsrat Mario Cavigelli, der diese Information dem Parlament vorenthielt. Den brisanten Schriftwechsel zwischen Bafu und dem Magistraten beschafften sich die «Südostschweiz» und «Radio Südostschweiz» mit dem Öffentlichkeitsgesetz des Bundes.

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Simona Caminada, SRF Schweiz aktuell, 10.01.2017

Einen Monat vor Olympia-Abstimmung gibt es konkrete Informationen

Die Regierung Graubündens wollte ihr Bewerbungsdossier für die Olympischen Winterspiele 2026 erst nach dem 12. Februar kommunizieren. Dann sollten die Stimmbürger grundsätzlich über eine Bewerbung entscheiden. Auf Druck von zwei Bündner Medienschaffenden, welche Einblick ins fertige Bewerbungsdossier verlangt hatten, wurde die Regierung dann zur Transparenz gezwungen. Trotz der nicht ganz freiwilligen Transparenz-Offensive war die Bündner Olympia-Abstimmung chancenlos.

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