Mittwoch, 12. Juni 2019 |
16:57 Uhr

Arbeitet mit verschiedenen Behördenquellen:Dokumentations-Journalist Zufferey.
MAKING-OF Der Journalist Dimitri Zufferey kämpfte vier Jahre für ein zentrales Dokument einer Walliser Umweltaffäre. «So kam das Thema auch auf die politische Agenda», sagt er rückblickend.
Das Ringen um Informationen begann für den Westschweizer TV-Journalisten 2014. Zuvor hatte die Zeitung «Le Temps» das Quecksilber-Debakel der Chemie-Firma Lonza erstmals thematisiert. Zufferey und das Team der Sendung «Temps Présent» verlangten von den Behörden einen historischen Untersuchungsbericht aus dem Jahr 2011 heraus.
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Freitag, 23. November 2018 |
09:10 Uhr

Ermutigt Bürger, auf ihre Rechte zu pochen: Politikerin Stofer.
MAKING-OF Ein Quartierverein kämpfte erfolgreich für den Zugang zu Planungsunterlagen. «Ich ermutige jeden, Informationsgesetze einzusetzen. Sie gehören zur Demokratie», sagt Vorstandsmitglied Judith Stofer.
Im März 2015 reichte der Zürcher Quartierverein Wipkingen das Gesuch ein. Er wollte Planungsunterlagen zum öffentlichen Verkehr einsehen. Doch das Gesuch wurde abgeschmettert. Es war der Beginn eines hartnäckigen Kampfs.
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Mittwoch, 3. Oktober 2018 |
07:42 Uhr

Will als «Watchdog» Originaltext sehen: Lokaljournalist Chillier.
MAKING-OF Guillaume Chillier, Journalist bei La Liberté, kämpft im Lokalen für mehr Transparenz. Mit Verlautbarungen gibt er sich nicht zufrieden, sondern verlangt die Originaldokumente. Aus Prinzip.
Die Medienkonferenz fand im Juli 2017 statt. Präsentiert wurde das Ergebnis einer externen Prüfung. Thema waren die Seilbahnen von Charmey (FR). Die Verantwortlichen fassten die Befunde vor den versammelten Medienleuten zusammen: Nachholbedarf bei der Governance, beim Finanzmanagement und bei der operativen Strategie.
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Donnerstag, 2. August 2018 |
08:40 Uhr

Hat die Öffentlichkeitsgesetze immer im Hinterkopf: Rechercheur Stäuble.
MAKING-OF Mario Stäuble vom Tamedia-Recherche-Desk bekam nach nur zwei Tagen Zugang zu einem brisanten Bericht. «Das Öffentlichkeitsgesetz ist ein mächtiges Werkzeug, wenn man weiss, was man will», sagt er.
Im Februar wurde der Logistikchef der Schwyzer Kantonspolizei verhaftet. Bei einer Hausdurchsuchung wurden Pistolen, Sturmgewehre, Schrotflinten und ein Scharfschützengewehr beschlagnahmt. Der Verdacht: Der Polizist soll im Darknet mit Waffen gehandelt haben. Waren die Behörden so ahnungslos, wie sie sich gaben?
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Dienstag, 10. Juli 2018 |
14:55 Uhr

Beruft sich gezielt auf seine Zugangsrechte: Journalist Rocchi. (Foto: Keystone/Jean-Christophe Bott)
MAKING-OF Ludovic Rocchi erhielt für eine Reportage entklassifizierte Dokumente der Armee. «Auch in sensitiven Bereichen sollen Journalisten mit dem BGÖ arbeiten», sagt der Journalist von Temps Présent.
Das Gesuch hatte Rocchi beim Verteidigungsdepartement (VBS) am 25. April 2018 deponiert. Sein Ziel: Dokumente, welche die Interessen der Armee für den Kauf von Spionagesatelliten belegen würden. Zwei Wochen später gab das VBS grünes Licht und entklassifizierte sogar vertrauliches Material.
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