Stachel im Fleisch

Wie Medien dank Öffentlichkeitsgesetzen Behörden-Flops ans Licht bringen.

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Alptraum für Lokalfürsten

Die kantonalen Gesetze sind mächtige Instrumente. Wir haben sie für dich begreifbar gemacht.

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Musterknaben, schwarze Schafe

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«Ich konnte die Panne erstmals rekonstruieren»

Kam ins Stutzen und liess nicht locker: die Journalistin Stefanie Hablützel.

MAKING-OF Für Recherchen zum Industriegift PCB verlangte Stefanie Hablützel Zugang zu einer Untersuchung des kantonalen Umweltamts. Der Bericht enthielt laut der Bündner Journalistin wichtige Informationen.

Wegen einer Panne bei der Sanierung der Staumauer Punt dal Gall im Kanton Graubünden  landete 2016 Rostschutzfarbe mitsamt krebserregendem PCB im Bach Spöl. Die  Journalistin Stefanie Hablützel recherchierte zum Vorfall und verlangte, gestützt auf das Bündner Öffentlichkeitsgesetz, Einblick in Unterlagen des Kantons. 

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Wie transparent wird der Kanton Glarus sein?

Die Glarner Landsgemeinde sagte im Mai Ja zu mehr Transparenz. Jetzt kommt Widerstand aus den Gemeinden. (Foto: Keystone/Gian-Ehrenzeller)

Von Marcel Hänggi. Es werden immer weniger: Kantone, in denen das Geheimhaltungsprinzip gilt, in denen also die Verwaltung selbst entscheidet, welche Dokumente sie der Öffentlichkeit gnädigst zugänglich machen will.

Zuletzt hat im April die Innerrhoder Landsgemeinde ein Informationsgesetz gutgeheissen, welches das Öffentlichkeitsprinzip verankert, als nächster Kanton folgt Glarus. Es verbleiben dann noch Thurgau, Ob- und Nidwalden und Luzern.

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Immer öfter entdecken Medien Problemzonen von Behörden

40 Reaktionen haben in den letzten Jahren mit Öffentlichkeitsgesetzen gearbeitet.

Von Martin Stoll. Schweizer Medienschaffende realisieren mit den Öffentlichkeitsgesetzen von Bund und Kantonen zunehmend relevante Beiträge. Zwischen 2015 und 2018 hat sich die Zahl verdreifacht.

Billigmieten für Prominente, Poker um Medikamentenpreise, getarnte Sonderflüge für abgewiesene Asylbewerber: Medienschaffende brachten in den letzten Jahren zahlreiche Affären, Zwischenfälle und Peinlichkeiten in Schweizer Amtsstuben ans Licht.

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«Mit unserem Kampf haben wir deutliche Zeichen gesetzt»

Wehrte sich gegen die Geheimhaltung einer Untersuchung: Die Journalistin Camille Krafft.

MAKING-OF In einem Neuenburger Asylzentrum kam es zu gravierenden Zwischenfällen. Die Journalistin Camille Krafft ging bis vor Bundesgericht, um Einblick in einen Untersuchungsbericht zu bekommen.

Schlägereien, Beziehungen zwischen Bewohnern und Mitarbeitenden, ungenügende sanitäre Bedingungen. Nachdem unhaltbare Zustände im Asylzentrum von Perreux ruchbar geworden waren, eröffneten die Neuenburger Behörden Untersuchungen. Den Bericht dazu sollte die Öffentlichkeit nicht zu Gesicht bekommen.

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Der neuen Chefin ist die Transparenz wichtig

Bundesrätin Amherd mit Offizieren: «Erhöhte Sensibilisierung». (Foto: Urs Flueeler/Keystone)

Von Martin Stoll. Verteidigungsministerin Viola Amherd will die Umsetzung des Öffentlichkeitsprinzips in ihrem Departement verbessern. Sie hat eine interne Untersuchung und erste Massnahmen angeordnet.

Den Auftrag erhielten die Inspektoren der Verteidigungsministerin am 20. Februar, knapp zwei  Monate nach deren Amtsantritt: In den Ämtern des Departements sei zu prüfen, ob das Öffentlichkeitsprinzip eingehalten wird.  

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