Dürfen wir irgendwann auf Behördendaten surfen?

Die Open-Data-Bewegung setzt sich für den freien Zugang zu Behördendaten ein. Illustration: Bilan

Von Fabrice Delaye. Der Nationalrat entscheidet im Herbst, ob wir Teil von Open Data werden sollen. Die Bewegung aus den Vereinigten Staaten und Frankreich predigt den Zugang zu allen Behördendaten. 

Wie hoch sind die durchschnittlichen Mietpreise im Quartier, in das man gerne ziehen möchte? Wie steht es mit den Erfolgsquoten der Mittelschule, in welche das Kind eingeschult werden soll? In welchem Spital der Region ist das Risiko hoch, sich mit einer Krankenhausinfektion anzustecken? Welche Buslinie der Stadt ist die unsicherste? … Die Antworten auf diese Fragen kennen wir nicht. Aber sie existieren. Wie Millionen anderer Daten, die für unsren Alltag wichtig sind, schlummern sie in Datenbanken unserer Verwaltung. Weil diese Daten öffentlich sind, müssten sie eigentlich zugänglich sein – auch weil das Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetz vom 21. März 1997 (RVOG) den Schweizern Zugang zu praktisch jeder öffentlichen Information garantiert. Mehr auf französisch


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