Rösti findet keinen Wolfsexperten
Raphael Rauch, Sonntagsblick, 18.08.2024
Der Wolf wird für Umweltminister Albert Rösti zunehmend zum Problem. Aber nicht, weil Wölfe Schafe reissen, sondern weil Rösti keinen Wolfsexperten für das Bundesamt für Umwelt (BAFU) findet. Rösti drückte die Mindestzahl, die für den Fortbestand des Wolfs notwendig ist, von 20 auf 12, was auch zu einem Rechtsstreit in Strassburg führen könnte. Jahrelang leitete der Walliser Reinhard Schnidrig die Sektion Wildtiere und Artenförderung, die für den Wolf zuständig ist. Das BAFU bestätigt, dass die Besetzung der Nachfolge «schwierig» verlaufe. «Die direkte Suche durch das BAFU verlief ergebnislos. Gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz erfuhr «Sonntagsblick», dass der Headhunter mindestens 86 000 Franken kostet. «Da die Rekrutierung noch nicht abgeschlossen ist, könnte, je nach Verlauf, der Preis nachverhandelt werden», teilt das BAFU mit.
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