Das steht im Schlussbericht zur Polizeiaffäre Bülach
Daniela Schenker, Zürcher Unterländer, 20.06.2024
Das 23 Seiten umfassende vertrauliche Dokument trägt den Titel «Abklärungen Stadtpolizei Bülach, Schlussbericht zuhanden der Geschäftsprüfungskommission des Stadtparlaments der Stadt Bülach». Es liegt dem «Zürcher Unterländer» vor, weil er ein Zugangsgesuch gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz gestellt hat, das von der GPK genehmigt wurde. Gemäss Schlussbericht war die Kommunikation von und mit Personen, die nicht mehr für die Stadt tätig sind, teils herausfordernd. Sechs Ehemalige hätten die für sie freiwillige Teilnahme ganz oder teilweise verweigert. Laut dem Bericht ist es mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie zu mehr Problemen im Korps gekommen. Der Polizeichef sei vermehrt im Homeoffice tätig und nicht mehr spür- oder greifbar gewesen, kritisierte ein Teil der Befragten. Viel entscheidender dürfte allerdings gewesen sein, dass es im Korps zwei Pole mit grundverschiedenen Philosophien gab. Die Stadtpolizei Bülach und deren Chef hatten sich dem Community Policing verschrieben, also einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. Daneben gab es Personen, darunter insbesondere der stellvertretende Polizeichef, die eine härtere Gangart vertraten oder sich diese wünschten.
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