Warum die Uni Bern den Auftritt von Francesca Albanese unterband
Bernhard Ott, Kaspar Keller, Marius Aschwanden, Der Bund, 15.09.2025
Am. 30. Juni 2025 plante Amnesty International mit der UNO-Sonderberichtserstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete. Die Podiumsdiskussion sollte in einem Raum der Universität Bern stattfinden. Drei Tage vor der geplanten Veranstaltung hat die Universität Bern die Bewilligung für die Raummiete storniert. Gestützt auf das bernische Informationsgesetz hat die Tamedia-Redaktion Einblick in den Mailverkehr der Universitätsleitung im Vorfeld der Veranstaltung verlangt. Daraus geht hervor, dass zwischen der Universität Bern und Amnesty International ein mehrmaliges Hin und Her erfolgte. Am Tag der Absage flatterte zudem ein E-Mail vom Generalsekretär des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds bei der Rektorin der Universität Bern herein. Dieser warf Albanese vor, sie sei «immer wieder mit antisemitischen und terrorverherrlichenden Aussagen aufgefallen».


















