«Palast der Lüfte»: Zu gross für bundeseigenen Hangar, zu unwichtig für Viola Amherd. Die Ex-VBS-Chefin hielt der Regierung beim Kauf des Bundesratsjets zentrale Information vor

Rafael Lutz, Die Weltwoche, 30.04.2025

Gemäss Recherchen der «Weltwoche», gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz, hat Ex-VBS-Chefin Viola Amherd dem Bundesrat beim Kauf des neuen Bundesratsjets offenbar zentrale Informationen vorenthalten. In ihrem Antrag zum Kauf des neuen Bundesratsjets war lediglich von «Anpassungen an der Immobilie» die Rede. Dass der bestehende Hangar zu klein ist und deshalb neu gebaut werden muss, wurde so nicht erwähnt. Die Kosten wurden damals auf rund drei Millionen Franken geschätzt. Da der bundeseigene Hangar neu gebaut werden muss, muss sich der Bund mit seinem Bundesratsjet am Flughafen Bern-Belp einmieten, weshalb die Kosten wohl höher ausfallen werden.

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