«Werden die Kürzung nicht akzeptieren»

Hans Suter, Thurgauer Zeitung, 11.12.2024

Beim Gemeindeverband Perspektive Thurgau herrscht Alarmstimmung. Der Fachstelle für Gesundheitsförderung, Prävention und Beratung droht für das Jahr 2025 eine Budgetkürzung von rund 820’000 Franken. Das entspricht 21 Prozent gegenüber 2024. Die Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission des Grossen Rates hat sich jedoch dafür ausgesprochen, den Beitrag um 620’000 statt 820’000 Franken zu kürzen. Dem stimmte der Grosse Rat in der Budgetdebatte vom 4. Dezember 2024 zu. Bis heute ist jedoch unklar, welche Kürzung nun zum Tragen kommt. Damit die Perspektive Thurgau am 1. Januar 2025 nicht in einen vertragslosen Zustand gerät, hat ihr das Departement für Finanzen und Soziales (DFS) von Regierungsrat Urs Martin eine Übergangsleistungsvereinbarung unterbreitet. Diese liegt der Thurgauer Zeitung unter Berufung auf das Öffentlichkeitsgesetz vor. Sie sieht bis 2025 einen Pauschalbeitrag von rund 3,3 Millionen Franken vor, was immer noch einer Reduktion von rund 820’000 Franken entspricht. 

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