Tensions entre le Valais et la Confédération sur la correction du Rhône
Roman Carrupt, RTS 19h30, 18.10.2024
Der Bund unterstützt die neue Walliser Politik zur Rhonekorrektion nicht. Dokumente, die von der RTS beschafft wurden, lassen Spannungen zwischen dem Kanton und dem Bundesamt für Umwelt erkennen, das die Arbeiten finanziert. E-Mails und Protokolle, die dank dem Öffentlichkeitsgesetz erhalten wurden, zeigen, dass hinter den Kulissen starke Spannungen zwischen dem Kanton und dem Bund herrschen. Das BUWAL kritisiert insbesondere den Bericht, auf den sich der Staatsrat stützt, um das Projekt Rhone 3 nach unten zu korrigieren. Gemäss dieser Studie, die vom Kanton Waadt und von Experten aus der ganzen Schweiz kritisiert wurde, könnte das Ziel, die Ebene vor Hochwasser zu schützen, durchaus erreicht werden, wenn weniger Landwirtschaftsland geopfert und weniger Raum für die Umwelt gelassen würde. Für den Bund ist dieser "Belastungsbericht", der ihn nicht zu Wort kommen lässt, "verleumderisch" gegenüber dem Bund und enthält "sehr viele eindeutig falsche Aussagen". Im Gegenzug beschuldigt der Kanton den Bund der "Realitätsverweigerung", indem er "in zwei Sätzen die umfangreichen Untersuchungen vom Tisch wischt".
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