Haushalte zahlen Dutzende Millionen Franken für unnötige Wasserkraftreserve
Daniel Bütler, Saldo, 21.11.2023
«Saldo» hat dank Öffentlichkeitsgesetz Zahlen zur Wasserkraftreserve für den Winter 2023/24 bekommen: Der Bund bezahlt den Stromfirmen mit Konsumentengeldern mehr als den aktuellen Strom-Handelspreis. Dabei rechnet selbst Bundesrat und Energieminister Albert Rösti nicht mit einem Strommangel. Trotzdem müssen die Haushalte zehn Energiefirmen den stolzen Betrag von 53,6 Millionen Franken zahlen, damit sie Stromreserven bilden. Dafür müssen die Konzerne Wasser in ihren Stauseen zurückhalten, um bei einem Engpass Strom liefern zu können. Das Geld wird den Unternehmen bis Ende der Periode ausbezahlt, in der sie die Stromreserve zurückhalten müssen. Hauptprofiteur ist wie im letzten Winter die Alpiq. Der Betrieb sorgt für mehr als die Hälfte des reservierten Stroms und dürfte dafür vom Bund rund 29,3 Millionen Franken erhalten.




















