Altlasten im Zürichsee werden zum Albtraum für den Kanton

Daniel Jung, Blick, 22.11.2023

Rund um das Areal der ehemaligen Chemiefabrik in Uetikon am See (ZH) kommen immer neue, unangenehme Tatsachen zum Vorschein. Das beweisen auch geschwärzte Dokumente, die «Blick», gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz, vom Kanton Zürich erhalten hat. Übermittelt wurden diese stark geschwärzt und gegen eine Gebühr von 406 Franken. Soweit lesbar, zeigen sie Ungereimtheiten im Prozess auf. Die Sanierung würde doch komplexer als ursprünglich angenommen, und wohl auch teurer. Informiert wurde die Öffentlichkeit über grundlegende Änderungen in den Plänen sehr spät, mit Geheimniskrämerei verspielte der Kanton Zürich Vertrauen. Weiterhin ist unklar, ob das Vorgehen des Kantons den Vorgaben des Bundes entspricht. 

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