Hälfte des Grundwassers mit giftigen Chemikalien belastet
Eric Breitinger, Petar Marjanović, Saldo, 07.11.2023
Der Bund führte eine Untersuchung des Grundwassers auf schädliche PFAS durch, verschwieg jedoch die konkreten Messergebnisse. PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. Die Chemikalien stammen unter anderem aus Teflonpfannen, Lebensmittelverpackungen, Imprägniermitteln, Feuerlöschschäumen und Skiwachs. Die problematischen Stoffe sind nicht nur im Trinkwasser enthalten, sondern auch im Grundwasser. Das zeigen gut 22'000 Messdaten, die «Saldo» gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz vom Bundesamt für Umwelt erhalten konnte. Die Daten zeigen: PFAS wurden in jeder zweiten Grundwasserprobe gefunden. Einige Orte in der Schweiz sind besonders stark belastet.




















