Schweiz verbessert Schutz vor Sabotage

Andrea Kucera, NZZ, 20.11.2022

Wie gut gesichert ist die Schweizer Gasinfrastruktur gegen Cyber-Angriffe, Sabotage, Hangrutsche und Innentäter? Ein bisher unveröffentlichter, interner Bericht des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und des Bundesamtes für Energie von Juli 2021 fördert Brisantes zutage: Der Schutz ist mangelhaft. Die «NZZ am Sonntag» konnte dank dem Öffentlichkeitsgesetz eine teilweise geschwärzte Version des Dokuments einsehen. In einer Risiko- und Verwundbarkeitsanalyse kommen die Experten zum Schluss, dass namentlich beim Schutz vor Sabotage Nachholbedarf besteht. Sie fordern unter anderem einen Mindeststandard für den baulichen Schutz von relevanten Anlagen. Zudem seien Innentäter eine unterschätzte Gefahr: Sie können theoretisch Tausenden von Haushalten und Firmen den Gashahn zuzudrehen. Die Gasbranche verzichtet bis jetzt auf Personensicherheitsprüfungen.

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