«Ein neuer Speichersee wäre ein inakzeptabler Eingriff»

Stefan Häne, Tages-Anzeiger, 02.04.2022

Naturschutzgebiete müssen Wasserkraftwerken weichen: bis 2040 sollen in der Schweiz zwei Terawattstunden Wasserkraft zusätzlich gespeichert werden um die Stromversorgung zu sichern. Zum ersten Mal seit vielen Jahren haben sich Kantone, Wasserwirtschaft und Umweltorganisationen auf Projekte zum Ausbau der Wasserkraft verständigt. Wo mutmasslich am stärksten in die Umwelt eingegriffen würde, zeigen nun erstmals Dokumente, welche der Tages-Anzeiger gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz vom UVEK verlangt hat. Den stärksten Eingriff gäbe es beim Projekt Gorner im Wallis, in einer der letzten unberührten Gletscherlandschaften der Alpen. Oberhalb von Zermatt soll ein Stausee mit einem 85 Meter hohen Staudamm entstehen. Dahinter folgen das Projekt Grimsel, bei dem eine Erhöhung des gleichnamigen Sees um 23 Meter geplant ist, sowie der geplante Speichersee Trift.

Download Artikel


Weitere Geschichten