Nächster Abgang beim Zuger Sozialamt

Kilian Küttel, Schweiz am Wochenende, 20.03.2021

Im Zuger Sozial- und Asylwesen herrscht Erklärungsbedarf. Praktisch zeitgleich mit dem Bekanntwerden des Abgangs der Leiterin des Zuger Sozialamts, Jris Bischof, erheben ehemalige Mitarbeitende der Durchgangsstation Steinhausen Vorwürfe gegen den Leiter der Asylunterkunft. Sie seien unter Druck gesetzt worden, der Führung mangle es an sozialer Kompetenz. Eine anonymisierte Personalliste der vergangenen fünf Jahre, welche «Schweiz am Wochenende» von den kantonalen Behörden mit Verweis auf das Öffentlichkeitsprinzip verlangt hat, zeigt eine hohe Fluktuation bei der Belegschaft. Von 2016, dem Jahr der Übernahme durch den neuen Leiter, bis 2019 haben 14 Personen der Durchgangsstation gekündigt. Einzig vier Personen arbeiten seit 2016 ununterbrochen im Asylheim.

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