Verteidigungsminister Pfister verteidigt Entwicklungshilfe

Dominik Meier, SRF, 05.08.2026

Künftig soll deutlich weniger Geld für die langfristige Entwicklungszusammenarbeit und dafür mehr Mittel für die humanitäre Hilfe, etwa bei Kriegen oder Naturkatastrophen, eingesetzt werden. Das hatten die Bundesräte Ignazio Cassis und Guy Parmelin im Juni vorgeschlagen. Im Rahmen der sogenannten Ämterkonsultation wehrte sich Verteidigungsminister Martin Pfister gegen diese Umschichtung. Die Dokumente hat die Redaktion von «SRF» dank des Öffentlichkeitsgesetzes des Bundes erhalten. Darin schrieb das Verteidigungsdepartement, dass die Pläne «über den Sparauftrag des Bundes hinaus» gingen. Definitiv entscheiden über den Umbau wird das Parlament.

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