Foot amateur, le fric qui rend fou

Xavier Nicol, Jean-Philippe Ceppi, RTS Temps present, 11.06.2026

Vier Klubs des Westschweizer Amateurfussballs sind in eine Krise geraten, die Leidenschaft wird durch Grössenwahn verdrängt. Beim «Olympique de Genève» führten übertriebene Ambitionen und ein katastrophales Management den Klub in eine Überschuldung und zu strafrechtlichen Vergehen. Die Stadt Genf liess daraufhin ein Audit erstellen, das «RTS Temps Présent» gestützt auf das kantonale Öffentlichkeitsgesetz einsehen konnte. Der Audit erwähnt Prämien und Provisionen von rund 66ʼ000 Franken an Spieler und Trainer in der Saison 2022/2023, während sich die Schulden 2023 auf fast 250ʼ000 Franken beliefen. Behörden, Experten und Expertinnen kritisieren bei den vier Klubs Grössenwahn, die toxische Vermischung von Sport und Geschäft sowie die Infiltration durch kriminelle Akteure, während der Schweizerische Fussballverband seine fehlenden Eingriffsmöglichkeiten in den Vereinen einräumt.

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