Wie sich Pfisters Truppe durch den Beschaffungsdschungel kämpft
Adrian Schmid, Sonntagszeitung, 03.05.2026
Bereits mehrmals musste das VBS die 3,4-Milliarden-Armeebotschaft 2026 wieder korrigieren. In dieser beantragt der Bundesrat dem Parlament, was gekauft, gebaut oder erneuert werden soll – und wie viel dies kostet. Dies verlief zeitweise in einem chaotischen Hin und Her, wie interne Dokumente der Verwaltung zeigen, die die «Sonntagszeitung» gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz einsehen konnte. Darin ist ersichtlich, wie einzelne Blöcke wegen Mehrkosten, Lieferverzögerungen, Strategiewechseln und Fehlplanungen gedreht, getauscht und neu verbaut wurden. Zusätzlich gab es Zeitdruck und dadurch entstandene Baulücken. Trotz all dieser Irrungen passierte die Armeebotschaft das Parlament relativ problemlos. Am Ende gabs nur beim F-35-Zusatzkredit eine Gegenstimme




















