Henniez: une partie des sources trop polluées pour être utilisée

Mathieu Truffer, Bastien von Wyss, RTS, 11.03.2026

RTS konnte gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz Zugang zu behördlichen Dokumenten des Kantons Waadt und des Bundes erhalten. Konkret einsehen konnte sie Briefe, E-Mails, Protokolle und Präsentationen, welche den Fall detailliert dokumentieren. Dazu gehörten insbesondere Berichte des kantonalen Chemikers, Korrespondenzen zwischen Nestlé Waters und den Behörden sowie PowerPoint-Präsentationen über den Umgang mit den Pestizidrückständen und die Kommunikationsstrategie.Diese Unterlagen zeigten, dass Henniez nach dem Auffliegen der geheimen Aktivkohlefiltration seine Mineralwasserquellen nicht mehr wie bisher behandeln durfte. Weil gewisse Quellen mit Pestizidrückständen, insbesondere Chlorothalonil, belastet waren, wurde ein Teil des Wassers nicht mehr für die Abfüllung verwendet, während das übrige Wasser so gemischt wurde, dass die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden. Aus den Dokumenten ging zudem hervor, dass Nestlé Waters mit den Behörden nach einer «pragmatischen Lösung» suchte, um Reputationsschäden zu vermeiden und die Produktion weiterzuführen.

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