Santé publique: Moins de sucre et de sel dès 2028 dans nos assiettes

Jacqueline Büchi, Michael Gann Treuhardt, Mathias Lutz, 24 heures, 29.11.2025

Der Bund verhandelt derzeit mit der Lebensmittelindustrie über neue, deutlich strengere Ziele zur Reduktion von Zucker und Salz bis 2028. Dokumente, die «24 heures» gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz einsehen konnte, zeigen was der Bund fordert: Bis Ende 2028 soll der Zucker um weitere 10 % in allen bereits von der Vereinbarung betroffenen Produkten reduziert werden. Joghurts und Quark sollen damit 20 % weniger Zucker enthalten als zum Zeitpunkt der Unterzeichnung der Erklärung, ebenso Erfrischungs- und Milchgetränke. Bei Frühstückscerealien liegt das Ziel bei einer Reduktion um ein Viertel. Zucker darf nicht durch künstliche Süssstoffe ersetzt werden. Besonders zuckerreiche Produkte benötigen eine spezielle Kontrolle, ebenso Unterkategorien, die das Ziel Ende 2023 nicht erreicht haben. Nach dem Zucker ist nun das Salz an der Reihe: Sein Gehalt in Fertiggerichten und Pizzas soll bis Ende 2028 um 20 % sinken. Der Bund verhandelt derzeit mit den Herstellern, die bis Juni Zeit haben, ihre Teilnahme zu bestätigen oder abzulehnen.

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