Pfisters goldene Gutachten

Rafael Lutz, Die Weltwoche, 06.11.2025

Das Verteidigungsdepartement (VBS) greift in grossem Umfang auf externe Kanzleien zurück. Interne Dokumente, die die Weltwoche gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz einsehen konnte, zeigen Zahlungen von insgesamt rund 6 Milionen Franken zwischen 2021 und 2025. Davon gingen etwa 3,5 Millionen Franken an die Kanzlei Homburger, rund 1,3 Millionen an Kellerhals Carrard, etwa 630 000 Franken an Walder Wyss und knapp eine halbe Million an Lenz & Staehelin. Die Unterlagen zeigen zudem, dass Homburger bei zentralen Beschaffungsprojekten wie den F-35-Kampfjets und den Hermes-Drohnen rechtlich beriet, unter anderem beim umstrittenen Gutachten zum vermeintlichen Fixpreis der F-35. Auch beim Milliardenprojekt zur Räumung des Munitionslagers Mitholz werden externe Kanzleien beigezogen.

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