Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)
Reynald Vauthier
Freiburgstrasse 1303003 Bern
Tel. 058 464 30 57
E-Mail: reynald.vauthier@eda.admin.ch
Daniel Ladanie-Kämpfer
Freiburgstrasse 1303003 Bern
Tel. 058 460 59 71
E-Mail: daniel.ladanie-kaempfer@eda.admin.ch
Web
https://www.eda.admin.ch/deza/de/home.html
Von 2007 bis 2024 wurden bei der Verwaltungseinheit
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Tobias Gafafer, NZZ, 31.03.2025 In Mali sind Millionenprojekte blockiertEin Bericht der internen Revision des EDA, in den die «NZZ» dank des Öffentlichkeitsgesetzes Einsicht erhielt, zeigt erhebliche Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit in Mali. Wegen politischer Instabilität und langwieriger Genehmigungsverfahren konnten Projekte monatelang nicht gestartet werden, sodass rund 38 % des Jahresbudgets ungenutzt blieben. Zudem wurden Zahlungen an Partnerorganisationen teilweise ohne nachweisbaren Bedarf freigegeben. Die Kontrolleure empfehlen eine bessere finanzielle Planung und strengere Nachweise für Ratenzahlungen. Das EDA reagierte mit Budgetkürzungen und Stellenabbau, hält aber an einer Kombination aus Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe fest. |
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Raphael Rauch, Sonntagsblick, 09.06.2024 Bund rüffelt Deza-ChefinViele Mitarbeitende des Aussendepartements waren früher beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) – auch die Direktorin der DEZA. Für Direktorin Patricia Danzi fiel jetzt ein Revisionsbericht des Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) wenig schmeichelhaft aus. So soll sie gegen das Subventionsgesetz verstossen haben. So steht es in einem Bericht, den «Sonntagsblick» mithilfe des Öffentlichkeitsgesetzes einsehen konnte. Die EDA-Prüfer sehen die Gefahr eines Interessenkonflikts: Danzi habe seit ihrem Stellenantritt Kreditanträge für das IKRK genehmigt und ihr Stellvertreter habe bis zu seinem Amtsantritt im EDA die Verträge zwischen DEZA und IKRK als Vertreter des IKRK unterzeichnet. Auch das EDA bekommt sein Fett weg. Zum Zeitpunkt der Prüfung habe es offenbar keine Stelle im EDA gegeben, welche den Gesamtüberblick über alle Beziehungen zwischen EDA und IKRK hatte. |
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Raphael Rauch, Sonntagsblick, 19.05.2024 Cassis verärgert die DezaDer Hunger auf der Welt nimmt zu – und Bundesrat Cassis schliesst die Sektion Ernährungssicherheit. Das sorgt für Unmut in der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA): «Die Sektion Ernährungssicherheit leistete Pionierarbeit auf verschiedenen Ebenen», heisst es in einer internen Notiz, die «Sonntagsblick» mithilfe des Öffentlichkeitsgesetzes einsehen konnte. «Die Abteilung hat innovative Partnerschaften mit dem Privatsektor aufgebaut. Innovation und das Fachwissen wurden international über das gesamte politische Spektrum hinweg anerkannt.» Die Deza warnte intern vor einem Reputationsschaden. Auch lasse es sich mit einer eigenen Sektion für Ernährungssicherheit effizienter arbeiten als mit der dezentralen Steuerung durch die entsprechenden Regionen. Damit würden «Sichtbarkeit und Einfluss auf internationaler Ebene in einem Themenbereich verringert, in dem die Schweiz einen anerkannten Mehrwert bietet», heisst es in der Deza-Notiz. |
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Petar Marjanović, Watson, 19.09.2020 Heikler Datenaustausch: Schweiz meldet eritreische Geflüchtete ans HerkunftslandDie Schweiz verrät Daten von abgelehnten Asylsuchenden eritreischen Behörden und gerät mit dieser fragwürdigen Praxis unter Kritik. Der Kontakt mit dem Herkunftsstaat dürfe laut EDÖB nämlich nur dann aufgenommen werden, wenn eine Wegweisung auch tatsächlich stattfindet oder stattfinden kann. Bisherige Bemühungen der Schweiz, ein Rücknahmeabkommen mit Eritrea auszuhandeln, blieben aber bislang ohne politischen Erfolg. In einem internen Deza-Bericht, den «Watson» gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz erhalten hat, heisst es, dass Eritreas Regierung keine Rückkehrenden aus dem Ausland aufnehmen möchte. |
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Christoph Lenz, Tages-Anzeiger, 22.05.2020 Heikle Liaison zwischen Bund und NestléDer Nahrungsmittelkonzern Nestlé steht immer wieder in der Kritik für seinen Umgang mit der Ressource Wasser. Trotzdem spannt der Bund bei der Entwicklungshilfe zunehmend mit Nestlé zusammen. Namentlich beim Thema Wasser bestünden «gemeinsame strategische Interessen», steht im betreffenden «Memorandum of Understanding». Die Nichtregierungsorganisation «Public Eye» hat dieses und weitere Dokumente gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz erhalten und dem «Tages-Anzeiger» Einsicht gewährt. |
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, Public Eye, 22.05.2020 DEZA-Hilfsgelder für multinationale Konzerne?Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit setzt zunehmend auf Kooperationen mit der Privatwirtschaft. Nun zeigen interne DEZA-Dokumente, welche von «Public Eye» mithilfe des Öffentlichkeitgesetzes losgeeist werden konnten, erstmals, dass künftig jährlich 400-600 Millionen Franken steuerfinanzierte Hilfsgelder in Unternehmenspartnerschaften fliessen könnten. |
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Fabian Eberhard, Sonntagsblick, 03.11.2019 Bankerlöhne für EntwicklungshilfeLaut internen Dokumenten, die Sonntagsblick gestützt auf das Öffentlichkeitsprinzip erhielt, wollte die Direktion für Entwicklungshilfe und Zusammenarbeit (Deza) hoch bezahlte Finanzspezialisten anheuern, um deren Spezialwissen zu nutzen. Laut den Inspektoren des Aussendepartements bestehen bei der Anstellung von Bankern mit hohen Salären in Zusammenhang mit Hilfegeldern Reputationsrisiken. Das Vorhaben wurde vorerst gestoppt. Download Artikel Link zum Beitrag Download befreites Dokument |
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Daniel Stern, WOZ, 05.10.2017 Eintwicklungshilfe für Philip Morris, Credit Suisse und Co.«Die Wochenzeitung» erhielt von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) dank dem Öffentlichkeitsgesetz des Bundes Einsicht in den Zusammenarbeits-Vertrag zwischen Bund und Economiesuisse. Das von Schweizer NGOs stark kritisierte Global Compact Network Switzerland (GCNS) erhielt von der Deza zwischen 2015 und 2017 total 600 000 Franken. |
Einstieg in die Geschäftsverwaltung der Behörde
Das hier dargestellte Ordnungssystem (OS) dient als Einstiegspunkt in die Geschäftsverwaltung (GEVER) der Verwaltungseinheit und ermöglicht die gezielte Suche nach Dokumenten. Mehr zu GEVER


















