09.02.2016

Universität: Expertenbericht Dissertationen am Medizinhistorischen Institut

Im März 2013 berichtet die «Rundschau» von Fernsehen SRF über die mangelhafte Qualität von Dissertationen, die Nationalrat und Titularprofessor Christoph Mörgeli am Medizinhistorischen Institut der Uni Zürich betreut hatte. Die Uni setzt darauf eine Expertenkommission ein, die laut Uni-Pressemitteilung festgestellt haben soll, dass die von Mörgeli und seinem Chef Rüttimann verfassten Arbeiten den wissenschaftlichen Standards «nur knapp» entsprochen hätten. Die «Rundschau» und der «Tages-Anzeiger» stellten ein Einsichtsgesuch, gegen das sich die Uni bis vor Bundesgericht wehrte – erfolglos: Der (schmale) Expertenbericht liegt nur vor, die Namen der Verfasser der Dissertationen sind geschwärzt. Der Bericht zeigt, dass die Qualität der Arbeiten, die Mörgeli und Rüttimann betreuten, noch schlechter sind als von der Uni öffentlich dargestellt. Gut bewertet wurden dagegen die am selben Institut von Iris Ritzmann betreuten Arbeiten.

2016-02-09_Expertenbericht_UZH_MHIZ.pdf


Alle Dokumente


Wir teilen von der Verwaltung losgeeiste Dokumente

Die Früchte, die wir mithilfe des Öffentlichkeitsgesetzes ernten konnten, gehören allen. Deshalb teilen wir hier Dokumente und Datensammlungen.Bei der Umsetzung der Öffentlichkeitsgesetze gilt das Prinzip «access to one, access to all» – es gilt auch für uns.

Hier einreichen
Reiche Dokumente als PDF oder Excel ein; sie werden vor Publikation geprüft. Bei mehreren Dokumenten oder grossen Datenmengen kontaktiere uns: info@oeffentlichkeitsgesetz.ch