Wie Palantir Kontakt zu Bundesbehörden suchte
Mithilfe des Öffentlichkeitsgesetzes rekonstruierte ein Team von Journalistinnen und Journalisten, wie das US-Techunternehmen Palantir über Jahre hinweg versuchte, seine Überwachungstechnologie an Schweizer Behörden zu verkaufen. Interne Dokumente des Bundes dokumentieren zahlreiche Kontakte, Gespräche und Verkaufsversuche. Sie zeigen auch, dass Palantir bei den Behörden meist auf Zurückhaltung stiess. Einzig das Bundesamt für Rüstung und die Armee prüften einen möglichen Einsatz der Technologie – verwarfen ihn jedoch wegen sensibler Daten und möglicher Reputationsrisiken.
Im Café Transparence diskutieren wir die preisgekrönte Recherche mit Balz Oertli und Jennifer Steiner (WAV Recherchekollektiv). Gemeinsam beleuchten wir, wie Journalistinnen und Journalisten mithilfe von Transparenzgesetzen Behördenkontakte sichtbar machen können, und welche Rolle journalistische Kooperation bei solchen Recherchen spielt.
Moderation: Christof Schneider





