Gute Praxis

Behörden und Transparenz in der Sonderlage

Wie gehen Behörden mit Transparenz um, wenn sie unter Druck geraten – etwa nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana?

Krisen stellen Verwaltungen vor besondere Herausforderungen. Nach Ereignissen wie der Brandkatastrophe von Crans-Montana oder der Notfusion der Credit Suisse erleben Medienschaffende häufig eingeschränkte Auskunftspflichten, verzögerte Informationen oder faktische Informationsblockaden. Begründet werden diese Massnahmen oft mit dem Schutz vor weiterem öffentlichem Schaden. Doch wo liegen die Grenzen eines solchen Vorgehens? Und wie wirkt sich das auf Vertrauen, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Kontrolle aus?

Im Café Transparence diskutieren wir diese Fragen mit Leo Eiholzer, «NZZ am Sonntag», und Jenny Wagner, ehemalige Journalistin und Spezialistin für Krisenkommunikation bei «Ferris Bühler Communications». Gemeinsam beleuchten wir, wie Transparenzgesetze in Ausnahmesituationen angewendet werden – und was ein verantwortungsvoller Umgang mit Öffentlichkeit in Krisenzeiten sein kann.

Moderation: Marguerite Meyer

 



Das Gespräch ist auch als Podcast verfügbar: