Erzählcafé

Adrienne Fichters Kampf um Transparenz bei Trojanern

Die Tech-Journalistin Adrienne Fichter nutzt bei Recherchen zu staatlicher Überwachung immer wieder das Öffentlichkeitsgesetz – und stösst auf Widerstand.

Flächendeckende Kabelaufklärung, die Nutzung von Staatstrojanern oder Beschaffungsskandale wie Xplain sind heikle Themen. Umso wichtiger sind Auskünfte für Medienschaffende. Die «Republik»-Journalistin Adrienne Fichter deckt in ihren investigativen Recherchen zu staatlichen Überwachungsmassnahmen auf, dass sich das Fedpol und der Nachrichtendienst konsequent auf Ausnahmeregelungen des Öffentlichkeits- und Beschaffungsrechts berufen. So verhindern die Behörden des Bundes Zugang zu Dokumenten. Diese Praxis wirft Fragen auf: Handelt es sich um eine legitime Vorsichtsmassnahme zum Schutz sensibler Daten oder um eine Strategie, die kritische Pressearbeit behindert und somit einer pressefeindlichen Totalblockade gleichkommt?

Moderation: Marguerite Meyer



Das Gespräch ist auch als Podcast verfügbar: