{"id":9341,"date":"2018-06-05T21:50:01","date_gmt":"2018-06-05T20:50:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.oeffentlichkeitsgesetz.ch\/deutsch\/?p=9341"},"modified":"2018-06-13T21:39:12","modified_gmt":"2018-06-13T20:39:12","slug":"die-luzerner-regierung-beharrt-auf-geheimniskramerei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oeffentlichkeitsgesetz.ch\/deutsch\/2018\/06\/die-luzerner-regierung-beharrt-auf-geheimniskramerei\/","title":{"rendered":"Die Luzerner Regierung beharrt auf Geheimhaltung"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_9342\" class=\"wp-caption alignleft\" style=\"width: 592px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9342 size-full\" src=\"https:\/\/www.oeffentlichkeitsgesetz.ch\/deutsch\/files\/2018\/06\/Regierungsrat_LU.jpg\" alt=\"\" width=\"582\" height=\"327\" srcset=\"https:\/\/www.oeffentlichkeitsgesetz.ch\/deutsch\/files\/2018\/06\/Regierungsrat_LU.jpg 582w, https:\/\/www.oeffentlichkeitsgesetz.ch\/deutsch\/files\/2018\/06\/Regierungsrat_LU-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 582px) 100vw, 582px\" \/> \u00abKein Grund, auf das Anliegen zur\u00fcckzukommen\u00bb: Der Luzerner Regierungsrat will nicht \u00fcber Transparenz diskutieren. (Foto: Keystone\/Anthony Anex)<p class=\"wp-caption-text\"><\/p><\/div>\n<p class=\"p1\"><em>Von Jacqueline Lipp. <\/em><strong>W\u00e4hrend immer mehr Kantone und Gemeinden die Arbeit ihrer Verwaltung transparent machen, soll Luzern ein Buch mit sieben Siegeln bleiben.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Grund f\u00fcr die Zur\u00fcckhaltung ist ein Entscheid des Kantonsrates von November 2015. Damals lehnte es das Parlament aus finanziellen Gr\u00fcnden ab, \u00fcber die Einf\u00fchrung des \u00d6ffentlichkeitsprinzips zu diskutieren. Deutlich, mit 87 gegen 28 Stimmen, schmetterte der Rat das Ansinnen ab.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u00abGest\u00fctzt auf dieses klare Abstimmungsergebnis sehen wir keinen Grund, auf das Anliegen noch in der laufenden Legislatur zur\u00fcckzukommen\u00bb, schreibt der Luzerner Regierungsrat in seiner Antwort auf eine Motion von SP-Kantonsr\u00e4tin Sara Agner. Diese hatte die\u00a0Regierung aufgefordert, die gesetzlichen Grundlagen zur Einf\u00fchrung des \u00d6ffentlichkeitsprinzips in der Luzerner Verwaltung zu schaffen.<\/p>\n<p>Agner begr\u00fcndete ihren Vorstoss auch mit der Absicht, durch mehr Transparenz Vertrauen zu schaffen und die Glaubw\u00fcrdigkeit von Verwaltung und Regierung in Luzern zu f\u00f6rdern. Mit diesen Themen hatten die Luzerner Beh\u00f6rden in j\u00fcngster Zeit zu k\u00e4mpfen, etwa nach dem Nein der Bev\u00f6lkerung zu einer geplanten Steuererh\u00f6hung 2017. Eine Analyse zeigte, dass viele B\u00fcrger nur aus Protest gegen den regierungsr\u00e4tlichen Plan stimmten. Ob das \u00d6ffentlichkeitsprinzip zur Verbesserung der politischen Kultur beitragen k\u00f6nnte, l\u00e4sst der Luzerner Regierungsrat offen.\u00a0<\/p>\n<p>Der Kantonsrat wird in einer der kommenden Sessionen dar\u00fcber befinden, ob Luzern auch in Zukunft die gr\u00f6sste verbliebene Blackbox des Landes bleibt.<\/p>\n<p>Anders in der Stadt Luzern: Hier kam es innert nur zwei Jahren zu einem Meinungsumschwung. W\u00e4hrend das Stadtparlament das \u00d6ffentlichkeitsprinzip 2016 noch verwarf, begr\u00fcsste es diesen Januar das Begehren, wobei dies auch auf die ver\u00e4nderten Mehrheitsverh\u00e4ltnisse nach den Wahlen 2016 zur\u00fcckzuf\u00fchren sein d\u00fcrfte.\u00a0Die politische Zusammensetzung im Luzerner Kantonsrat ist hingegen immer noch dieselbe wie 2015.\u00a0<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Dieser Beitrag erschien in einer ausf\u00fchrlicheren Version erstmals in <a href=\"http:\/\/www.zentralplus.ch\">zentralplus<\/a>, dem\u00a0Onlinemagazin f\u00fcr Luzern und Zug<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Jacqueline Lipp. W\u00e4hrend immer mehr Kantone und Gemeinden die Arbeit ihrer Verwaltung transparent machen, soll Luzern ein Buch mit sieben Siegeln bleiben.\u00a0 Grund f\u00fcr die Zur\u00fcckhaltung ist ein Entscheid des Kantonsrates von November 2015. 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