{"id":15776,"date":"2023-10-20T10:52:16","date_gmt":"2023-10-20T09:52:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.oeffentlichkeitsgesetz.ch\/deutsch\/?p=15776"},"modified":"2023-10-22T10:15:15","modified_gmt":"2023-10-22T09:15:15","slug":"transparentes-luzern-ein-schritt-vorwaerts-zwei-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oeffentlichkeitsgesetz.ch\/deutsch\/2023\/10\/transparentes-luzern-ein-schritt-vorwaerts-zwei-zurueck\/","title":{"rendered":"Transparentes Luzern: Ein Schritt vorw\u00e4rts, zwei zur\u00fcck?"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_15799\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"width: 592px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15799 size-full\" src=\"https:\/\/www.oeffentlichkeitsgesetz.ch\/deutsch\/files\/2023\/10\/Bild_Blog_regio-LU.jpg\" alt=\"\" width=\"582\" height=\"327\" srcset=\"https:\/\/www.oeffentlichkeitsgesetz.ch\/deutsch\/files\/2023\/10\/Bild_Blog_regio-LU.jpg 582w, https:\/\/www.oeffentlichkeitsgesetz.ch\/deutsch\/files\/2023\/10\/Bild_Blog_regio-LU-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 582px) 100vw, 582px\" \/> \u00c4ngstlich und verhalten: Luzerns Regierung will keine griffigen Transparenzregeln. (Foto: janmaat)<p class=\"wp-caption-text\"><\/p><\/div>\n<p><em>Von Martin Stoll.<\/em> <strong>Jahrelang diskutierte Luzern kontrovers \u00fcber die Einf\u00fchrung des \u00d6ffentlichkeitsprinzips. Der jetzt von der Regierung in die Vernehmlassung geschickte Gesetzesentwurf weist erhebliche M\u00e4ngel auf und muss dringend nachgebessert werden.<\/strong><\/p>\n<p>Zwar m\u00f6chte Luzerns Regierung das \u00d6ffentlichkeitsprinzip offiziell einf\u00fchren. Aber durch die Hintert\u00fcr werden Transparenz und Offenheit gebremst und zum Teil gar verunm\u00f6glicht. <em>\u00d6ffentlichkeitsgesetz.ch<\/em> hat sich an der Vernehmlassung zur neuen Gesetzesregelung beteiligt. Wir fordern eine Nachbesserung der Vorlage.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das Prinzip, das in anderen Kantonen und auf Bundesebene l\u00e4ngst eingef\u00fchrt ist, erh\u00e4lt im Kanton Luzern nicht die verdiente Anerkennung. Obwohl Luzern die Gelegenheit h\u00e4tte, von Innovationen und Erkenntnissen anderer Kantone und des Bundes zu profitieren, wird die Chance verpasst.<\/p>\n<p>In der konkreten Ausgestaltung ist die vorgeschlagene Luzerner Regelung <a href=\"https:\/\/www.oeffentlichkeitsgesetz.ch\/deutsch\/files\/2023\/10\/2023_10_20_Vernemlassungsantwort_OG_LU-komprimiert.pdf\">in vielen Aspekten unzul\u00e4nglich<\/a>: Fehlende Fristen, ein zu enger Geltungsbereich des \u00d6ffentlichkeitsprinzips, Kostenauflagen und teils unklare, transparenzunfreundliche Formulierungen schw\u00e4chen das Gesetz. Die bundesgerichtliche Rechtspraxis wird nur unzureichend ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Ein zentrales Problem ist die Ausklammerung der Gemeinden. Die Regelungen hierzu sind grob und lassen viele Fragen offen. Sollten diese M\u00e4ngel nicht behoben werden, d\u00fcrften zahlreiche Konfliktzonen entstehen, die in langwierige Rechtsstreitigkeiten m\u00fcnden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Regierung und Parlament haben nun dringenden Handlungsbedarf. Sie m\u00fcssen den aktuellen Gesetzesentwurf \u00fcberarbeiten. Dies betrifft insbesondere den Geltungsbereich des \u00d6ffentlichkeitsprinzips, den Zugang zu Protokollen, Fristen f\u00fcr die Beantwortung von Zugangsgesuchen und weitere Punkte.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Nur so kann das \u00d6ffentlichkeitsprinzip in Luzern zu einem echten Instrument der Verwaltungstransparenz und B\u00fcrgerbeteiligung werden.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Martin Stoll. Jahrelang diskutierte Luzern kontrovers \u00fcber die Einf\u00fchrung des \u00d6ffentlichkeitsprinzips. 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