{"id":15740,"date":"2023-11-01T06:00:50","date_gmt":"2023-11-01T05:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.oeffentlichkeitsgesetz.ch\/deutsch\/?p=15740"},"modified":"2023-10-30T18:00:32","modified_gmt":"2023-10-30T17:00:32","slug":"einsicht-in-dokumente-beim-bund-ab-november-kostenlos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oeffentlichkeitsgesetz.ch\/deutsch\/2023\/11\/einsicht-in-dokumente-beim-bund-ab-november-kostenlos\/","title":{"rendered":"Einsicht in Dokumente beim Bund ab November kostenlos"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_15745\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"width: 592px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15745 size-full\" src=\"https:\/\/www.oeffentlichkeitsgesetz.ch\/deutsch\/files\/2023\/10\/Dokumente.png\" alt=\"\" width=\"582\" height=\"327\" srcset=\"https:\/\/www.oeffentlichkeitsgesetz.ch\/deutsch\/files\/2023\/10\/Dokumente.png 582w, https:\/\/www.oeffentlichkeitsgesetz.ch\/deutsch\/files\/2023\/10\/Dokumente-300x169.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 582px) 100vw, 582px\" \/> Acht Stunden kostenlose Vorleistung: Archiv der Steuerverwaltung. (Foto: Ga\u00ebtan Bally\/Keystone)<p class=\"wp-caption-text\"><\/p><\/div>\n<p><em>Von Eva Hirschi. <\/em><strong>Der Bundesrat hat beschlossen, die entsprechende \u00c4nderung im \u00d6ffentlichkeitsgesetz und die dazugeh\u00f6rende Verordnung auf den 1. November 2023 in Kraft zu setzen. Geb\u00fchren sind auf\u00a0 Bundesebene nur noch in Ausnahmef\u00e4llen m\u00f6glich und m\u00fcssen dem ED\u00d6B gemeldet werden.<\/strong><\/p>\n<p>In der Herbstsession vor einem Jahr hat das Parlament die Gesetzesrevision des \u00d6ffentlichkeitsgesetzes (BG\u00d6) f\u00fcr einen geb\u00fchrenfreien Zugang zu Verwaltungsdokumenten angenommen. Nun ist auch die dazugeh\u00f6rende Verordnung bereit: Der Zugang zu amtlichen Dokumenten ist ab heute grunds\u00e4tzlich kostenlos.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Reduzierte Geb\u00fchren f\u00fcr Medien<\/strong><\/p>\n<p>Nur noch in Ausnahmef\u00e4llen kann die Bundesverwaltung Geld verlangen. Dies, wenn die Bearbeitung eines Zugangsgesuchs einen \u00abbesonderen Aufwand\u00bb verursacht. Laut Verordnung besteht dieser dann, wenn die Beh\u00f6rde f\u00fcr die Bearbeitung eines Zugangsgesuchs mehr als acht Arbeitsstunden ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Ab dieser Schwelle k\u00f6nnen der Gesuchstellerin oder dem Gesuchsteller 100 Franken pro Arbeitsstunde in Rechnung gestellt werden. F\u00fcr Medienschaffende gilt ein Tarif von 50 Franken pro Arbeitsstunde. F\u00e4llt eine Geb\u00fchr an, muss die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller vorg\u00e4ngig informiert werden.<\/p>\n<p>Damit wird die Erhebung von Geb\u00fchren an ein objektives Kriterium gebunden. W\u00e4hrend in der Vergangenheit 98% der Zugangsgesuche bereits kostenlos behandelt wurden, gab es immer wieder F\u00e4lle von exorbitanten Geb\u00fchren in der H\u00f6he von bis zu mehreren Tausend Franken. <em>\u00d6ffentlichkeitsgesetz.ch<\/em> hat sich zusammen mit anderen Medienorganisationen f\u00fcr die Gesetzes\u00e4nderung eingesetzt, damit Geb\u00fchren nicht als Instrument der Willk\u00fcr verwendet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>F\u00e4lle m\u00fcssen gemeldet werden<\/strong><\/p>\n<p>Ebenfalls neu ist, dass die Beh\u00f6rden dem Eidgen\u00f6ssischen Datenschutz- und \u00f6ffentlichkeitsbeauftragten (ED\u00d6B) j\u00e4hrlich nicht nur den Gesamtbetrag der f\u00fcr den Zugang zu amtlichen Dokumenten verlangten Geb\u00fchren melden m\u00fcssen, sondern auch die Anzahl F\u00e4lle, in denen eine Geb\u00fchr erhoben wurde. Dies schreibt der Bundesrat in seiner Mitteilung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Eva Hirschi. 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