Affichage public: Lausanne ordonne le retrait d’une pub sexiste

Erwan Le Bec, 24 heures, 20.11.2021

Der waadtländische Gesetzesartikel, der sexistische Werbung verbietet, hat seinen ersten Fall: Zum ersten Mal wurde die Entfernung einer sexistischen Werbung angeordnet. Ein Werbeplakat der Bank Cler, das mit einer Nahaufnahme eines halb geöffneten Mundes, mit frisch geschminkten Lippenstift wirbt, wurde auf Anordnung der Stadt Lausanne entfernt. Das Problem: Das Plakat wirbt nicht für Kosmetika, sondern für ein Online-Banking Produkt namens «Zak». Die Beratende Kommission für sexistische Reklameverfahren stellte fest, dass es keine natürliche Verbindung zwischen der Person, die ein Geschlecht vertritt, und dem angepriesenen Produkt gibt. Die Person dient ausserdem als Teaser in einer rein dekorativen Darstellung. Die Stellungnahmen der Kommission sind laut «24 heures» erst durch die Anfrage des Aktivisten Kyril Gossweiler öffentlich geworden, welcher erfolgreich Gebrauch vom waadtländischen Informationsgesetz (LInfo) machte.

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